farbSalon
träumend, schwebend

lavendel

fragen an Dich

welchen traum hast Du schon lange nicht mehr geträumt?

wo hört bei Dir das denken auf und beginnt das spüren?

was würde passieren, wenn Du Dich dem unbekannten einmal nicht widersetzt?

poetik

zwischen dem wachen und dem einschlafen gibt es einen ort, den man nicht festhalten kann.

er flimmert leise wie ein ton, den nur Du hörst.

er gehört keiner tageszeit – er gehört dem übergang selbst.

wirkung

diese schwingung öffnet etwas, das sich tagsüber verschließt.

der verstand wird durchlässiger, die intuition kommt näher.

Du spürst gedanken, bevor sie worte haben.

es ist keine zerstreutheit, sondern eine andere art von aufmerksamkeit – eine, die mehr wahrnimmt, indem sie weniger greift.

heilsame bedeutung

manches in uns braucht keine klarheit, um zu heilen – es braucht raum zum schweben.

diese farbe trägt Dich in Zustände jenseits der logik, wo alte gefühle sich auflösen dürfen, nicht weil man sie versteht, sondern weil man sie nicht mehr festhält.

sie lädt Dein unbewusstes ein, mitzusprechen.

sie ist die begleiterin der träumer, der suchenden, der stillen visionäre.

geschichte

cornelius folgte dem duft von lavendel durch sieben hügel, bis er an einem see ankam der träumte.

das wasser zeigte ihm spiegelbilder möglicher leben.

er wählte das, das am meisten nach ihm roch – schwebend, unfertig, lebendig.

der weg zurück war derselbe, doch er selbst ein anderer.

mantra

„ich vertraue dem, was ich noch nicht sehe."

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