wo zensierst Du Dich bevor Du überhaupt angefangen hast?
wann hast Du zuletzt etwas getan das keinen sinn ergeben musste?
was würde Dein wildestes selbst Dir gerade sagen wollen?
sie vibriert.
sie existiert am rand des sichtbaren, dort wo farbe fast schon klang wird.
wie ein blitz der nicht einschlägt sondern tanzt – zwischen den dingen, in den zwischenräumen, in den gedanken kurz vor dem einschlafen.
sie ist zu viel und genau richtig.
das nervensystem reagiert sofort.
nicht mit angst – mit wachheit.
sie öffnet kanäle, die im alltag zugeklappt bleiben.
kreativität, spielfreude, der wilde gedanke der sonst zensiert wird bevor er fertig gedacht ist.
in ihrer nähe werden grenzen durchlässig – zwischen ernst und leichtsinn, zwischen innen und außen.
Du hast gelernt, Dich zu zügeln.
diese farbe erinnert Dich daran, dass zügeln nicht dasselbe ist wie wachsen.
manchmal ist heilung das gegenteil von ordnung.
sie lädt Dich ein, einmal nicht zu wissen wohin es geht – und trotzdem loszugehen.
in der unberechenbarkeit liegt eine tiefe intelligenz, die Dein verstand allein nie verstehen wird.
im labor der träume flimmerte ein signal das zuvor undenkbar war.
sie berührte es und es sang durch ihre fingerkuppen bis in die zähne.
grenzen, erkannte sie, sind vereinbarungen.
und diese hier hatte soeben aufgehört zu gelten.
„ich folge meiner energie, nicht meiner angst."