welches gefühl hast Du zuletzt verdrängt, anstatt es zu spüren?
wo in Deinem leben spielst Du eine rolle, die nicht Deine ist?
was würde passieren, wenn Du aufhören würdest, Dich zu dämpfen?
eine farbe wie ein herzschlag, der zu laut wird.
nicht beängstigend – eher: unüberhörbar.
sie reißt Dich aus der stille heraus und fragt: bist Du noch da?
bist Du wirklich noch da?
sie verstärkt das bewusstsein für das eigene erleben.
gefühle, die unter der oberfläche schlummerten, werden sichtbar.
nicht mit gewalt – aber mit nachdruck.
sie ist ehrlich bis zur unbequemlichkeit und bietet damit etwas seltenes: echten kontakt mit dem eigenen innenleben.
diese farbe hat keine geduld für halbherzigkeit.
sie will wissen, wer Du wirklich bist – hinter den rollen, die Du trägst.
sie löst jene spannung, die entsteht, wenn wir uns selbst zu lange verbiegen.
ihr geschenk ist schmerzhaft und kostbar zugleich: sie zeigt Dir, was Du wirklich fühlst.
und das ist genug.
Du bist genug.
mira betrat den raum und die luft schlug ihr entgegen wie ein herzschlag.
alles pulsierte – die wände, der boden, sogar die stille.
sie spürte: das bin ich, wenn ich aufhöre, mich zu schonen.
die intensität war das selbst, das sie so lange höflich übersehen hatte.
„was ich fühle, hat das recht, wirklich zu sein."